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Klassensieger: Tim Knorr, Johannes Meiler, Julian Härtl, Annika Piller, Katharina Hog und Thomas Hottner

Der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs – klein, aber oho!

Dass der Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs, der seit 1959 vom Börsenverein des deutschen Buchhandels veranstaltet wird, in diesem Corona - Schuljahr etwas anders ablaufen würde als in den Vorjahren, ist keine große Überraschung. So lasen die sechs besten Vorleser*innen unserer sechsten Klassen Julian Härtl (6a), Katharina Hog (6b), Thomas Hottner (6b), Tim Knorr (6c), Johannes Meiler (6a) und Annika Piller (6c) nicht wie sonst auf der Bühne der Aula vor einem großen Publikum, sondern trafen sich mit der fünfköpfigen Jury – bestehend aus ihren Deutschlehrerinnen Frau Biehler, Frau Fischer und Frau Häusler, dem Deutsch-Fachleiter Herrn Häusler und der Vorjahressiegerin Nami Sturcz -  in einem ganz normalen Klassenzimmer, ausgestattet mit ihrem Buch und der obligatorischen Maske. Aber wer meint, dass dieses abgespeckte Format den Genuss der Zuhörer*innen schmälerte, der irrt gewaltig!

Die Leser*innen, die ja schon beim Klassenentscheid ihr Können unter Beweis gestellt hatten, nahmen die Jury in der ersten Runde des Schulentscheids mit in die unterschiedlichsten Welten. Ob bei der lustigen und etwas chaotischen Probe eines Krippenspiels in „Hilfe, die Herdmanns kommen“, der skurrilen Begegnung des Jungen Ottos mit einem unzufriedenen Sensenmann in „Scary Harry – Totgesagte leben länger“, einer Flugstunde für Pinguine in „Liliane Susewind“, dem Abenteuer mit einem Skelett-Detektiv in „Skulduggery Peasant“  oder den spannenden und unheimlichen Vorgängen im Zaubereiministerium und in der Kammer des Schreckens in „Harry Potter“ – die Zuhörer*innen lachten, litten und fieberten mit den Figuren mit, die die Schüler*innen durch ihre Lesekunst lebendig werden ließen. Nach dieser ersten Runde war die Jury ratlos. Denn alle Teilnehmer*innen hatten mit ihren vorbereiteten Texten überzeugt – eine klare Entscheidung konnte noch nicht getroffen werden.

Dazu brauchte es die zweite Runde, in denen die Schüler*innen ihr Können beim Lesen eines ungeübten Textes zeigen mussten. Auch wenn alle Leser*innen beim Vorlesen der Ausschnitte aus Antonia Michaelis fantasievollem Buch „Die Nacht der gefangenen Träume“ bewiesen, dass sie zu Recht Klassensieger geworden waren, kristallisierte sich doch deutlich heraus, wer das Erasmus-Gymnasium als bester Leser beim Stadtentscheid des Vorlesewettbewerbs vertreten darf: Julian Härtl aus der 6a! Über den zweiten Platz durfte sich Annika Piller aus der 6c freuen.

Allen Teilnehmer*innen wurde als Lohn für ihren Einsatz und ihr Engagement eine Urkunde und ein Amberger Adventskalender überreicht. Herzlichen Glückwunsch dem Schulsieger Julian Härtl und viel Glück für die nächste Runde des Wettbewerbs – ob als Präsenzveranstaltung oder – coronabedingt  – in abgespeckter digitaler Form!

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