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Mit Sokrates auf der Agorà in Athen

Das Zentrum der mächtigen und reichen Stadt Athen war im 5.Jh.v.Chr. der Marktplatz. Dieser wurde eingerahmt von prächtigen Säulenhallen, bunt bemalten Tempeln und repräsentativen Gebäuden der Stadtverwaltung. Eine breite Straße führte quer über die Agorà hinauf zur Akropolis.

Auf diesem belebten Platz boten Händler ihre Waren feil, beteten die Athener zu ihren Stadtgöttern, vertrieben sich Müßiggänger die Zeit - ein idealer Ort für SOKRATES!

Denn dieser eigenwillige Philosoph hatte die Angewohnheit, auf dem Markt die Menschen in Gespräche zu verwickeln: "Weißt du, was `Gerechtigkeit` bedeutet? Kannst du mir erklären, was ein ‚gutes‘ Leben ist? Ich - Sokrates - weiß es nämlich nicht; ich weiß nur, dass ich nichts weiß."

Der Ausgang jener Gespräche ist bekannt: Nach kurzer Zeit mussten selbstbewusste Politiker oder angesehene Dichter zugeben, dass auch sie nicht Bescheid wissen über die entscheidenden Themen der Menschen …

Was würden Sie, verehrte Besucher/innen unserer Homepage, dem Sokrates antworten?

Während Sie überlegen, können Sie die farbenfrohen Rekonstruktionen der Agorà betrachten. Diese wurden von J. Rösel (Kl. 10a) und L. Fröhler (Kl. 10b) koloriert.

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