Erasmus-Gymnasium Logo Mobile

400 Jahre jung – eine Schule im Wandel der Zeit

Auf den Tag genau 400 Jahre nach seiner Gründung feierte das Erasmus-Gymnasium am 22.07.2026 seinen besonderen Geburtstag mit einem Festakt im Amberger Stadttheater. Im Zentrum des abwechslungsreichen Programms stand die humanistische Bildung.  

Das Unterstufentheater sorgte für einen ersten Gänsehautmoment und stellte die Frage: „Was bewahrt uns vor einem kalten Herz?“ Einig waren sich im Folgenden Schulleiterin Daniela von der Weien und die Gastredner Oberbürgermeister Michael Fritz, Ministerialrat Robin Pantke aus dem Kultusministerium und Pfarrer Klaus Haußmann, ein ehemaliger Schüler des EG: Die humanistischen Grundwerte seien in Zeiten des technologischen und gesellschaftlichen Wandels aktueller denn je. Die Tradition der Schule sei dabei vor allem eine Chance, denn nach wie vor sei es entscheidend, den Menschen ins Zentrum der Persönlichkeitsbildung zu setzen. Damit stehe das EG als europäische Schule auch in Zukunft für Verständigung und Frieden. 

Dies unterstrich auch der Hauptredner des Festakts, Peter Seidl. Als ehemaliger Schüler und Schulleiter, vor allem aber als Verfasser einer Festschrift zum 400-jährigen Jubiläum (von der Weien: „ein historisches Mammutprojekt“) kennt wohl kaum einer die Schule so gut wie er. Er gab einen kurzweiligen Überblick über Veränderungen, aber auch Konstanten im Laufe der Jahrhunderte. 

Doch was wäre Schule ohne ihre Schülerinnen und Schüler? Vielfältig brachten diese sich ein: durch einen bunten Sternlauf durch große Teile der Altstadt, durch einen frischen und professionellen Videobeitrag der SMV über die Besonderheiten des EG, durch die Theatergruppe der Mittel- und Oberstufe, die ausdrucksstark den Schulalltag im Wandel der Zeit thematisierte, und nicht zuletzt durch die berührenden musikalischen Beiträge der Schulchöre. Das Schlusslied „Let my light shine bright“ ließ spüren: Das EG mit seinen 400 Jahren ist kein Bildungsmuseum, sondern wahrlich eine lebendige Schulfamilie.

Top