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Suchtprävention durch die Kriminalpolizei in den 8. und 9. Jahrgangsstufen

Im Rahmen der schulischen Präventionsarbeit fanden für die 8. und 9. Jahrgangsstufen am 25.6.2026 Vorträge der Kriminalpolizei Amberg zur Suchtprävention statt. 

Kriminaloberkommissar Herr Winkler gewährte den Schülerinnen und Schülern dabei eindrucksvolle Einblicke in das aktuelle Drogengeschehen – sowohl im regionalen Umfeld als auch grenzübergreifend – und veranschaulichte seine Ausführungen anhand zahlreicher Beispiele aus seinem Berufsalltag.

Zu Beginn thematisierte er die Risiken des Alkoholkonsums. Besonders die Folgen für die Gesundheit und die Verkehrssicherheit standen dabei im Mittelpunkt. Deutlich wurde, dass insbesondere ein früher Alkoholkonsum langfristige gesundheitliche Schäden, unter anderem an der Leber, erzeugt. Gleichzeitig betonte der Referent, selbstbewusst „Nein“ zum Alkoholkonsum zu sagen und sich nicht dem Gruppenzwang auszuliefern. 

Herr Winkler berichtete von einer besorgniserregenden Entwicklung bei den Rauschgiftdelikten und den Drogentoten. Besonders kritisch sei, dass immer mehr unterschiedliche Substanzen im Umlauf seien und vor allem junge Menschen diese immer mehr aus Neugier „austesten“ wollten – mit teils dramatischen Folgen.

Ausführlich ging der Referent auf Cannabis ein. Während der THC-Gehalt früher häufig bei etwa sieben Prozent gelegen habe, seien heute Werte von 15 Prozent und mehr keine Seltenheit. Die zunehmende Wirkstoffkonzentration führe zu deutlich stärkeren Auswirkungen und könne erhebliche persönliche und soziale Folgen nach sich ziehen. Vor einer Verharmlosung der Droge warnte er daher ausdrücklich.

Auch die Gefahren von Crystal Meth wurden eindrücklich dargestellt. Bereits nach dem ersten Konsum kann ein starkes Verlangen nach dem erneuten Erleben des Glücksgefühls entstehen, was häufig zu einer raschen Steigerung der Dosis und schwerwiegenden Abhängigkeiten führe. Ebenso wurde auf die Risiken von Ecstasy hingewiesen, welches besonders gefährlich sei, da Zusammensetzung und Wirkstoffgehalt oft unbekannt seien. Darüber hinaus sprach der Referent auch den missbräuchlichen Konsum von Medikamenten an.

Die Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen, die Herr Winkler ausführlich und offen beantwortete. So entstand ein lebendiger Austausch über gesundheitliche Risiken und auch rechtliche Folgen.

Überdies wurden die Schülerinnen und Schüler über mögliche Anlaufstellen, wie z. B. der Jugendsuchtberatungsstelle „Re;sist“ Amberg, informiert. 

Herzlichen Dank Herrn Winkler für den anschaulichen und informativen Vortrag. Die eindrucksvollen Einblicke und persönlichen Erfahrungsberichte haben einen wichtigen Beitrag zur Suchtprävention geleistet und die Jugendlichen für die Risiken von Alkohol, Drogen und Medikamentenmissbrauch sensibilisiert.

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