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EG-Schüler bayernweit im oberen Drittel

Es herrschte feierliche und gelöste Stimmung bei unserer Abiturverleihung: Nach dem ökumenischen Abiturgottesdienst, den die Abiturientinnen und Abiturienten selbst gestaltet hatten, wurden sie vom stellvertretenden Schulleiter Joram Clemens, von Oberbürgermeister Michael Cerny (Stadt Amberg), dem stellvertretenden Landrat Franz Mädler, vom Landtagsabgeordneten Dr. Harald Schwartz, Prof. Dr. Tim Jüntgen (OTH Amberg-Weiden) und Andreas Blankenburg sowie dem ehemalige Schulleiter Peter Seidl im Innenhof des blauen Schlösschens begrüßt und aufs herzlichste beglückwünscht. Die musikalische Gestaltung übernahmen durchgehend die Schüler der Oberstufe selbst, die in verschiedenen Ensembles der Verleihung einen feierlichen und würdigen Rahmen verliehen.

Insgesamt 48 Abschlussschüler waren dieses Jahr zum Abitur angetreten, zwei Schüler müssen die Nachholtermine für Mathematik und Englisch wahrnehmen, da diese zum offiziellen Termin erkrankt waren. 45 Schülerinnen und Schüler erzielten einen Gesamtdurchschnitt von 2,16, womit das EG wieder im oberen Drittel aller Gymnasien in ganz Bayern liegt. Die besten vier waren Raphael Junkes, Emma Nagler, Florian Schneider und Anna Kaltner mit dem Abiturschnitt von 1,0. Nach der amüsanten und kurzweiligen Abiturrede von Raphael Junkes und Kilian Scharf zog Schulleiter Christian Weiß-Mayer in seiner Rede dann Parallelen zu den griechischen Göttern: “Die Lehren, die Ihr aus dieser philosophischen Tradition mitnehmt, sind weit mehr als akademische Übungen. Sie sind ein Aufruf, die Welt um Euch herum bewusst und verantwortungsvoll zu gestalten. Ihr seid aufgefordert, die Weisheit von Athena, die strategische Geduld von Odysseus und die Neugier von Archimedes zu vereinen, um Probleme zu lösen, die weit über die Prüfungen der Schule hinausgehen.” Er ermutigte die die jungen Erwachsenen, nun ihren eigenen Weg zu gehen: “Ihr habt das Wissen, die Werkzeuge und die Weisheit, die Ihr benötigt, bereits in euch. Ihr habt gelernt, über eure eigenen Fähigkeiten hinauszuwachsen und die Götter der griechischen Mythologie hinter euch zu lassen. Ihr seid eure eigenen Helden in der Geschichte, die ihr schreibt. Jeder Tag gibt euch die Möglichkeit, mutig, kreativ, entschlossen und weise zu sein, weil ihr an euch selbst glaubt.”

Der Schulleiter dankte wie auch seine sechs Vorredner den Lehrkräften und Eltern, die alle maßgeblich daran beteiligt waren, dass die Abiturientinnen und Abiturienten „zu den Göttinnen und Göttern herangewachsen“ sind, die heute hier sitzen.

Nach der Verleihung der Zeugnisse nahmen sich viele Lehrkräfte noch Zeit, den Schülerinnen und Schülern Lebewohl zu sagen oder zusammen anzustoßen.

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